Informationskompetenz online fördern

24. Oktober 2014 § 2 Kommentare

Wenn auch E-Learning und E-Teaching in aller Munde ist und jede/r weiß, dass dies die Lernform der Zukunft ist, die besser, effektiver, massengängiger etc. umgesetzt werden kann – so haben doch die Tutorials und integrierten Selbstlernkurse von der Nutzung her – na, sagen wir nicht: gefloppt, aber von der Nutzung her bei weitem nicht die Breite gewonnen, die man eigentlich hätte erwarten können. Zum Teil wird versucht, in kleiner Mnze unter dem Label „Open Educational Resources“ (OER) auszuzahlen, zum Teil werden MOOCs als Vermittlungsmöglichkeite in den Blick gefasst. Zur Diskussion solcher Fragen hat CILIP, der britische Bibliotheksverband, jetzt eine Community of Practice eingerichtet, die per Wiki, Diskussionsliste und Twitteraccount sich dem Thema annhemen soll. Der schlagkräftige Name: CoPILOT – Community of Practice for Information Literacy Online Teaching.

… dabei fällt mir doch die Checkliste Nr. 31 „Informationskompetenz online vermitteln“ ein, die eine Ideensammlung und Struktur bot.

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§ 2 Antworten auf Informationskompetenz online fördern

  • Detlev Hoffmeier sagt:

    “ von der Nutzung her bei weitem nicht die Breite gewonnen, die man eigentlich hätte erwarten können“

    Ist das so? Hätte man das erwarten können? Bibliotheken verleihen Lernsoftware seit über 20 Jahren und die Nutzungszahlen sind bekannt. Woher kommt der Optimismus, dass mit Social Media und Internet alles anders wird als mit „Green Line“. Kann man das Interesse an Abschlüssen, Zertifikaten und guten Zensuren (Außenssteuerung) mit dem Interesse am Lernen und an Lernformen gleichsetzen?

    Jemand will etwas wissen? Das ist die Grundannahme der Informationskompetenzvermarkter.

    Ich weiß nicht so recht ….

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  • „Ich weiß nicht so recht …“ – Nun, stimmt, ein wenig hemdsärmelig ist es schon, was ich da formuliere. aber auch nicht ohne Hintergrund: Die Nachfrage ändert sich. Es gab schon Jahrgänge in meinem Institut, die die Infoko-Veranstaltung so stark nachgefragt haben, dass der Kurs jedes Semester lief und manchmal geteilt werden musste. Heute läuft der Kurs alle zwei Semester und muss beworben werden, um ausgelastet zu sein. – Ähnlich ist die Nachfrage nach den Online-Angeboten zurückgegangen. Gibt es beispielsweise Discus noch? – Was ich an den Online-Angeboten halt praktisch finde, ist das zeitlich ungebundene, dass sich Studierende dann dransetzen können, wenn sie Bedarf haben. Deshalb hätte ich eigentlich eine bessere und ansteigende Nachfrage erwartet.

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