Wertvolle Lernumwege

16. September 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Meldungen befassen sich mit Lernumwegen. „Wir werden zu Tode geprüft“, ein Buch von Prof. Birger Priddat, der „ein kämpferisches Plädoyer für die freie Selbstgestaltung des Studiums“ schrieb und darin rät, in erster Linie den eigenen Neigungen zu folgen, nicht denen der Eltern und so seinen „Spielraum der Möglichkeiten auszuschöpfen“ [via idw-online].

Ins selbe Horn stößt Andreas Fritz, der den „Student 2.0“ befürchtet, der „strategisch bis auf die Knochen ist“ und dieses auf dem HR Diskussionsforum am 18.09.2014 in Oestrich-Winkel diskutiert wissen will. Auch er meint, dass „Interesse und Leidenschaft für das Studienfach die wichtigsten Kriterien“ sein sollen, wobei er es höflich in Frageform äußert, um Raum für eine ebenso mögliche Alternative zu lassen. Nämlich, dass das Ziel entscheidend sein könnte, und nicht der Weg“. Hm, das eine schlösse das andere nicht unbedingt aus. [via idw-online]

Also doch nicht verkehrt, wenn Bewerber/innen sagen: „Ich habe mich für den Bibliotheksberuf entschieden, weil ich leidenschaftlich gerne lese und mit Menschen umgehen mag!“? Wie auch immer – entscheidend für den Lebensweg der auf umwegen Lernenden scheint mir auch zu sein, das Gelernte umsetzen zu können. Und da darf man in deutschen Landen, wenn man ein wenig Karriere machen möchte, dann doch nicht allzu viele Umwege gehen.

 

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