Mit Lernzielen mehr Spaß in Lernspielumgebungen

13. Mai 2014 Kommentare deaktiviert für Mit Lernzielen mehr Spaß in Lernspielumgebungen

Virtuelle Lernspiele machen einer Studie zufolge weitaus mehr Spaß und führen zu besseren Ergebnissen, wenn sie mit einen konkret ausformulierten Lernziel begonnen werden. Freies Spielen hingegen verwirrt eher. Viele Probanden verfolgen in Ermangelung eines vorgegebenen Auftrags selbst gesetzte Ziele. [via idw-online]

Ob das Ergebnis der Studie auch auf Fortbildungsveranstaltungen, die noch in „echten“ Räumen stattfinden, übertragen werden kann? Es würde bedeuten, dass für jede Lernsequenz ein Ziel definiert werden müsste, um die gute Laune – und einhergehend damit – die Aufmerksamkeit der Teilnehmenden zu steigern. Ergo auch das Ergebnis.

Mir mag das nicht so recht schmecken. Warum? Weil mir der Gedanke, zielfrei zu lernen, was mir persönlich passt und entspricht, das selbstbestimmte Schöpfen aus dem, was mir angeboten wird, weitaus reizvoller erscheint. Selbst Erkenntnisse abzuleiten statt zu welchen „hingetrieben“ zu werden. Für andere ein Frustfaktor und wenig motivierend. Nun gut, das mag der Grund dafür sein, warum ich gerne Lernende begleite. Denn so kann ich mir als Referentin bei der Vorbereitung eines Seminars tatsächlich alle möglichen Lernziele ausdenken und vorgeben und sie vor Ort teilnehmerspezifisch verfolgen (lassen).

Dennoch regt mich die Studie dazu an, der Lernzielvorgabe eine (noch) stärkere Beachtung zu schenken. Der Mehrheit geschuldet, nicht dem eigenen Triebe …

 

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