Volltext: MOOCs – Massive Open Online Courses

16. November 2013 Kommentare deaktiviert für Volltext: MOOCs – Massive Open Online Courses

AES 12 (3): Nutzen einer Weiterbildung

15. November 2013 Kommentare deaktiviert für AES 12 (3): Nutzen einer Weiterbildung

Folge 3 zur AES 2012*, hier aus dem Teil C: Subjektive Randbedingungen der Weiterbildungsentscheidung.

Heute werde ich einmal keine Zahlen bringen, sondern stattdessen aus den Kapiteln „Subjektive Nutzenbewertung“ und „Erwarteter und realisierter Nutzen“ die Antwortkategorien aufführen. Sie verraten uns nämlich, warum jemand eine Weiterbildung bzw. Fortbildung nutzt.

Aus Tab. 50: Hohe Nutzbarkeit der Weiterbildung nach Merkmalen der Weiterbildungsaktivitäten

  • Zum Erwerb eines Zertifikats/eines Prüfungsabschlusses
  • Um sich selbstständig zu machen
  • Zur besseren Ausführung einer ehrenamtlichen Tätigkeit
  • Zur Sicherung des Arbeitsplatzes
  • Zur Verbesserung der beruflichen Chancen
  • Zur Verbesserung der Aussichten auf einen Arbeitsplatz
  • Um die berufliche Tätigkeit besser ausüben zu können
  • Zum Erwerb von Kenntnissen/Fähigkeiten, die im Alltag nutzen
  • Um Wissen/Fähigkeiten zu einem Thema zu erweitern, das die Person interessiert
  • Zum Kennenlernen von Leuten und um Spaß zu haben
  • Verpflichtende Teilnahme

Aus Tab. 52: Dimensionen erwarteten und realisierten Nutzens von Weiterbildung

  • Persönlich zufriedener sein durch mehr Wissen und Können
  • In der Arbeit mehr leisten können
  • Neue berufliche Aufgaben übernehmen
  • In anderer persönlicher Hinsicht
  • Einen Arbeitsplatz oder einen neuen Job finden
  • Eine höhere Position im Beruf erhalten
  • Ein höheres Gehalt bekommen

* Adult Education Survey / Weiterbildungsverhalten in Deutschland. Der Datensatz zu den Befragen (18-64-Jährige) ist hier einsehbar.

AES 12 (2): Zufriedenheit

14. November 2013 Kommentare deaktiviert für AES 12 (2): Zufriedenheit

Folge 2 zur AES 2012*, hier aus dem Teil C: Subjektive Randbedingungen der Weiterbildungsentscheidung.

Der direkte Nutzen der Weiterbildung wird von den meisten Befragten sehr positiv
gesehen. Bei 94 Prozent der Weiterbildungsaktivitäten waren die Teilnehmenden
insgesamt zufrieden damit, was sie in der Weiterbildung gelernt haben oder noch
lernen.

Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Vor allem, da es über mehrere Jahre hinweg offensichtlich gleich blieb, wie der Tabelle 29 zu entnehmen ist.

Bei 87 Prozent der Aktivitäten geben die Befragten an, die Kenntnisse
und Fähigkeiten „sehr viel“ (45%) oder „recht viel“ (42%) nutzen zu können. Nur
bei 2 Prozent der Aktivitäten gehen sie davon aus, diese gar nicht nutzen zu können.

Es liegt in der Natur der Sache, dass den betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen am Häufigsten eine hohe Nutzbarkeit zugesprochen wird. Denn anders als die individuellen berufsbezogenen und nicht-berufsbezogene Weiterbildung wird hier nicht „auf Vorrat“, sondern konkret auf die Arbeitsplatzverwendbarkeit hin gelernt.

Interessant: Kurzveranstaltungen fallen im Vergleich zu den beiden genannten Lernformen sowie dem Lernen am Arbeitsplatz etwas ab.

Und das trifft sich aufs Trefflichste mit meiner eigenen Einschätzung und – ja, ich gebe es zu! – Abneigung gegen das zunehmende „Lernen in Häppchen“. Was soll in einem Kurzworkshop von 2-3 Stunden groß herum kommen? Kaum hineingefunden ins Thema wird auch schon die Schlussrunde eingeläutet. Ich kann dem so gar nichts abgewinnen.

* Adult Education Survey / Weiterbildungsverhalten in Deutschland. Der Datensatz zu den Befragen (18-64-Jährige) ist hier einsehbar.

Mangelnde Reflexion

13. November 2013 Kommentare deaktiviert für Mangelnde Reflexion

Ein Passus im Learning Lab Blog von Michael Kerres zu einer Sekundärstudie stimmt nachdenklich:

„Der Überblick ist in mehrfacher Hinsicht interessant, etwa wie wenig wiss. Reflexion existiert zu einem für die Praxis der Mediendidaktik bis heute so zentralen Konzepte, wie wenig sich eine Modell- bzw. Theoriebildung herausgebildet hat, wie wenig empirische Analysen …“

[via learning lab blog] Das zeigt, dass in der Wissenschaft auch nur mit Wasser gekocht wird und die Praxis vor einem solchen Hintergrund ihr eigenes Gewicht hat. Freilich sollte man sich in der Praxis stets bemühen, nicht stehen zu bleiben, sich weiter zu entwickeln und zu hinterfragen!

Youtube-Genrekunde

12. November 2013 Kommentare deaktiviert für Youtube-Genrekunde

Einen Überblick über die verschiedenen Genres auf Youtube, welche Jugendliche nutzen, bietet das Medienpädagogik-Blog, in dem auf einen kurzen Artikel aus einem gerade erschienenen Buch hingewiesen wird, der frei zugänglich ist.

AES 12 (1): Fortbildungskosten

11. November 2013 Kommentare deaktiviert für AES 12 (1): Fortbildungskosten

Um individuelle Kosten der Weiterbildung geht es mir in meiner Folge 1 zur AES 2012*, hier aus dem Kapitel Teil C: Subjektive Randbedingungen der Weiterbildungsentscheidung.

Bei über der Hälfte der Weiterbildungsaktivitäten sind nach Auskunft der Teilnehmenden Kosten für Teilnahme- oder Prüfungsgebühren oder für Bücher und Lernmaterialien entstanden.

Das finde ich doch recht passabel. Ich bin mir sicher, dass dies eine im Verhältnis zu anderen Ländern noch recht ordentliche Bildungssituation in Deutschland widerspiegelt.

In der Tabelle 46 auf Seite 188 des Berichts lässt sich die Situation auf einem Blick gut überschauen.

46 Prozent der Weiterbildungsaktivitäten in 2012 fanden statt, für die keine Kosten entstanden sind. In 2010 waren es noch 51 Prozent.

Wie viele müssen alle Kosten berappen?

Nur etwa jeder fünfte Teilnehmende musste anfallende Weiterbildungskosten komplett selber tragen. Und auch nur bei 4 Prozent wurden die Kosten zwischen Teilnehmenden und anderen Stellen aufgeteilt. Dieser Stand ist gleichgeblieben mit dem Vergleichszeitraum.

Die Zahlen spiegeln natürlich nur einen Durchschnittwert wieder.  Der größte Unterschied ist bei der Kostenübernahme zwischen individueller berufsbezogener Weiterbildung und den Schulungen am Arbeitsplatz zu erkennen. Während bei ersterer 45 Prozent die Kosten gänzlich selbst getragen wurden, sind es bei letztere nur 5 Prozent. Noch größer ist der Unterschied der Kostenübernahme zum Privatunterricht, der mit 68 Prozent angegeben ist.

Interessant ist in Tabelle 47 auf Seite 189, wie hoch die selbst getragenen Kosten sind, die in Teilnahmefälle mit individuell getragenen Kosten sind.

Wie hoch sind die Kosten?

In 24 Prozent der Fälle – und damit der prozentuale Spitzenwert – betrugen sie zwischen 200 und 499 Euro. Und in 18 Prozent der Fälle sogar zwischen 500 und 1.499 Euro. Nur in 13 Prozent der Fälle betrugen sie unter 50 Euro und zwischen 50 und 99 Euro. Allerdings gab es auch 11 Prozent Teilnahmefälle, in denen 1.500 Euro und mehr bezahlt werden mussten.

Nur bei rd. jeder zehnten betrieblichen Weiterbildungsaktivität haben die Teilnehmenden selbst direkte Kosten übernommen. Bezogen auf die Teilnahmefälle mit individuell getragenen Kosten fiel bei diesen Aktivitäten jedoch mit 610 Euro ein erheblicher Eigenanteil an, der dem Durchschnitt aller Weiterbildungsaktivitäten
entspricht; bezogen auf alle Teilnahmefälle in der betrieblichen Weiterbildung ist die Kostenbelastung der Individuen mit 59 Euro jedoch relativ niedrig.

Da kann man nur sagen: bibliothekarische Weiterbildungskosten sind in der Regel sehr viel günstiger, wie ich aus meinen eigenen Erfahrungen her als Fortbildungsanbieterin sowie -teilnehmerin her weiß.

* Adult Education Survey / Weiterbildungsverhalten in Deutschland. Der Datensatz zu den Befragen (18-64-Jährige) ist hier einsehbar.

Bericht zum Weiterbildungsverhalten

8. November 2013 Kommentare deaktiviert für Bericht zum Weiterbildungsverhalten

Ein Gesamtbericht zum „Weiterbildungsverhalten in Deutschland“ als Open Access-Publikation innerhalb der DIE-Publikationsreihe „Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung“ ist veröffentlicht.

Teil A widmet sich der Weiterbildungsbeteiligung und vergleicht Trends zur Teilnahme und zu den Aktivitäten sowie Trends innerhalb von Bevölkerungsgruppen, berichtet über aufgewendete Zeit und Weiterbildungsvolumen und über den Bildungs- oder Migrationshintergrund etc.

Teil B geht auf Strukturen und Segmente der Weiterbildung ein. Beispielsweise auf das Organisationsgefüge und Trägerstrukturen, auf betriebliche, individuelle berufsbezogene und nicht-berufsbezogene Weiterbildung.

Teil C nimmt die subjektiven Randbedingungen der Weiterbildungsentscheidungen ins Visier, so die Kosten und der Nutzen der Weiterbildung für Individuen, die Weiterbildungbarrieren und die Teilnahmemotivation sowie die Weiterbildungstransparenz und -beratung. Dies – und Teil D – ist für mich der spannendste Teil des Berichts, auf den ich die nächsten Male auch näher eingehen werde.

Teil D untersucht die weiteren Formen des Lernens im Erwachsenenalter, also die formale Bildung, das informelle Lernen sowie E-Learning und Fernunterricht als übergreifende Lernformen. Außerdem die kulturelle und soziale Teilhabe sowie die Kompetenzen der ausgewählten Felder „Computer- und Internet“ sowie „Fremdsprachen“.

Teil E schließlich ordnet die Ergebnisse übergreifend im europäischen Kontext ein und bietet einen Exkurs zum Nebeneinander von AES (Adult
Education Survey) und NEPS (The National Educational Panel Study, bekanntlich im schönen Bamberg angesiedelt) im Hinblick auf die Weiterbildungsforschung.

didacta-Magazin

7. November 2013 Kommentare deaktiviert für didacta-Magazin

Anlässlich des aktuellen Erscheinens des neuen „Magazin für lebenslanges Lernen“, die Didacta stöberte ich mal wieder in den alten Ausgaben, die es – etwas zeitversetzt – kostenlos online zu blättern gibt.

Das Heft 3 in 2013 beschäftigte sich mit „Bücherwürmer“ – Die Zukunft der Bibliotheken (Titel Heftdeckel). Tja, vom Aufmachertitel her erst einmal nicht dafür geeignet, ein positives Bild der Zukunft zu zeichnen. Doch immerhin der Hingucker dann auf S. 80: Ranga Yogeshwar an einer Mauer lehnend, und hier der hoffnungsvolle Titel „Es geht um ein Stück Kultur“.

 

 

SymbalooEDU

7. November 2013 Kommentare deaktiviert für SymbalooEDU

Die „Startseite“ iGoogle wurde Anfang November abgeschaltet. Phil Bradley schildert 24 Alternativen, darunter findet sich „Symbaloo“ mit einer “ Ergänzung. Ich zitiere einmal die beiden Stellen:

Symbaloo. This is really nice as a start page. Looks a bit noddy, with large block icons, but you can add your own, drag in bookmarks, rearrange things, add tabs and so on. It’s not as sophisticated as some resources like Netvibes, but if you want something quick, easy and uncomplicated this has to be in the running.

SymbalooEDU. This is an interesting twist on their existing start page offering, which I’ve blogged previously. They now have version optimized for teachers, allowing school branding, customised content, webinar training, with a maximum number of of users. It’s also free of any advertising.“

[via Phil Bradley’s weblog]

Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?

6. November 2013 Kommentare deaktiviert für Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?

Martin Ebner (Graz), Sandra Schön (Salzburg), Lambert Heller (Hannover) & Rudolf Mumenthaler (Chur) haben die Novembernummer der Zeitschrift für Hochschulentwicklung herausgegeben mit dem oben im Titel angegebenen Schwerpunktthema. [via TIB/UB Blog]

Wo bin ich?

Du siehst dir momentan die Archive für November, 2013 auf Fortbildung in Bibliotheken an.

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