Guerilla-Lernen mit ununi.tv

6. Mai 2013 § Ein Kommentar

Eine Video-Bildungsplattform der Marke „Mitmach-Uni“ von allen und für alle, das ist das (neue) Konzept von ununi.tv. „Wir positionieren uns nun als „Crowd University for modern life“, beschreiben die Macher das nunmehr gemeinnützige Netzwerk-Unternehmen, gegründet von Anja C. Wagner, Fabian Topfstedt, Bertram Gugel und Wolfgang Gumpelmaier. Gedacht ist die Plattform für (kreative) Menschen, „die ihre Erfahrungen teilen und sich in informeller Lernumgebung weiterbilden und vernetzen möchten.“ Oder auch: „Guerilla Lernen für alle, die aktuelles Wissen brauchen.“ Sogar verdienen könnte man etwas damit. Doch der schönste Satz ist der: „… heute sind gute Fragen die eigentlichen Antworten“.

Was ununi.TV nun genau ist, erfahrt ihr über diesen (Slideshare-)Link.

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass ich davon berichte – damals 2011 noch über den Vorgänger-Blog und über den Zusammenhang mit Crowdfunding. Schon damals hatte ich das Gefühl, da könnte doch mehr daraus werden. Warum ich selbst es nicht genutzt hatte? Die relevante Masse an Mit-Interessierten war noch nicht erreicht. Selbst heute noch kenne ich leider zu viele Menschen, die selbst am „Sich-Registrieren“ scheitern. Jüngstes Beispiel, allerdings ein privates Crowdfunding-Projekt „Die Bamberger Schulbiene“.

Doch auch in meinem beruflichen Fortbildungsumfeld, dem bibliothekarischen nämlich, ist es ganz ähnlich. Nein, ich will hier nicht mein eigenes Netz beschmutzen. Doch mehrere Versuche, auch nur ein gemeinsames Wiki zu erstellen, scheiterten kläglich. Und die konventionellen Wege erfordern ziemlich viel Zeit, so dass es leider für mich oft hieß: „entweder – oder“. Ein wenig finde ich die Antwort auch in der Zielgruppenbeschreibung von ununi.tv: „Freiberufler/innen, Selbstständige, Ich AGs, Teilzeit-Angestellte, Projektmenschen mit befristeten Verträgen, Erwerbslose, moderne Senior/innen – und alle Berufstätigen, die sich neu erfinden wollen.“ Kompatibel erscheinen mir die „mit befristeten Verträgen“. Als „Wandlerin zwischen den beiden Welten“ treffe ich zwar viele, aber nicht immer zur gleichen optimalen Zeit. Und einen weiteren Grund, „freies Lernen“ als, hm, ja gewöhnungsbedürftig zu empfinden, habe ich in meinem Heimatblog beschrieben.

Nun, genau so wie ununi.tv neue Anfänge wagt, werde ich es sicherlich auch machen. Mal sehen, ob und wann man sich dort auf ununi.tv trifft!

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